Frühe Hilfen Uckermark


Meinungsumfrage Broschüre „Uckerlino – Wegweiser für (werdende) Eltern im Landkreis Uckermark

Liebe (werdende) Eltern,

es freut uns sehr, dass wir Ihnen bereits die 3. Auflage der Broschüre „Uckerlino – Wegweiser für (werdende) Eltern im Landkreis Uckermark“ zur Verfügung stellen können. Lange wurde über mögliche Inhalte und das äußere Erscheinungsbild nachgedacht und diskutiert. Nun ist es an der Zeit, Ihre Meinung zum Elternwegweiser anzuhören. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich einige Minuten Zeit nehmen und ein paar Fragen dazu beantworten. Selbstverständlich ist dieser anonym, es werden weder Ihr Name, noch sonstige persönliche Daten abgefragt.
Eine Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 16. Mai 2022 möglich.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Mitwirkung!

Zur Umfrage gelangen Sie hier.


„Spielebeutel“ für die ganz Kleinen

„Kinder, Jugendliche und ihre Familien durchleben gerade eine harte Zeit. Dadurch wurde nicht nur viel Lernstoff in Schulen versäumt. Auch in der frühkindlichen Bildung und Pädagogik kam es zu deutlichen Einschnitten.“, konstatiert Stefan Krüger, Amtsleiter des Jugendamtes. Die Bundesregierung hat daher für die Jahre 2021 und 2022 das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ aufgelegt.

Frühe Hilfen haben sich bundesweit in den vergangenen Jahren zu einem neuen, ergänzenden Versorgungselement der bestehenden Sozialleistungssysteme für werdende Eltern, sowie Familien mit Säuglingen und Kleinkindern etabliert. Die Bundesstiftung Frühe Hilfen fördert regionale Netzwerke Frühe Hilfen, die ein wichtiger Bestandteil für die Zusammenarbeit der verschiedenen Träger sind. Beratung und Information zu Angeboten und Möglichkeiten im Rahmen der Frühen Hilfen erhalten Sie bei der Netzwerkkoordination Frühe Hilfen Uckermark (Sandra Haase 03984 702951; Gesine Neumann 03984 704351 oder unter www.fruehehilfen-uckermark.de).

„Die Bundesstiftung Frühe Hilfen fördert im Rahmen des Aufholpaketes auch kleine Unterstützungsangebote für Familien mit Kindern bis drei Jahren.“, berichtet Netzwerkkoordinatorin Sandra Haase. „Wir haben uns daher entschlossen, einhundert „Spielebeutel“ für Eltern und Familien mit Kindern bis zum vollendeten ersten Lebensjahr zur Verfügung zu stellen.“, sagt Gesine Neumann, ebenfalls Netzwerkkoordinatorin.

„Babys leben und entwickeln sich im kommunikativen Miteinander mit ihren Eltern. Zwischen Eltern und Kind entsteht im Laufe der ersten Lebenswochen und Monate ein besonderes Zusammenspiel in Verhalten und Gefühlen. Durch stimmige Eltern-Kind- Interaktionen gewinnt ein Baby im Laufe der Zeit Sicherheit und Vertrauen. Wenn Eltern in ihrem Fürsorgeverhalten feinfühlig auf ihr Kind eingehen, werden die vielen alltäglichen Situationen des Versorgens, Pflegens sowie der Anregung und Beruhigung zu Gelegenheiten für das Lernen und die Entwicklung des Kindes.“, berichtet Amtsleiter Stefan Krüger.

Mit dem Inhalt des Spielebeutels sollen Eltern und Familien beim Aufbau einer gelingenden Eltern-Kind-Beziehung ein wenig Unterstützung erhalten. Frau Neumann schränkt jedoch ein: „Da wir nicht jeder Familie einen solchen Beutel zur Verfügung stellen können, wird die Verteilung über offene Krabbelgruppen, Frauenhäuser, sozialpädagogische Familienhelferinnen und Familienhelfer oder auch andere Fachdienste erfolgen.“

(Quelle: Presseinformation des Landkreises Uckermark vom 14.12.2021)


Das Netzwerk stellt sich vor

Mit einem Kind ändert sich plötzlich das Leben der frisch gebackenen Eltern und der gesamten Familie. Da besonders Säuglinge und Kleinkinder verletzlich sind, sind sie in den ersten Lebensjahren in hohem Maße auf die Fürsorge der Eltern und der Familie angewiesen.

Frühe Hilfen sind lokale und regionale Unter­stützungssysteme für Eltern und Kinder ab Be­ginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf die Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen.

Zur Förderung einer wirksamen Vernetzung von Hilfen und Angeboten im sozialen Nahraum für Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren, hat sich im Landkreis Uckermark das Netzwerk Frühe Hilfen gegründet.


Das Netzwerk Frühe Hilfen ist eine interdis­zipli­näre Arbeitsgruppe. Vertreter des Netzwerkes sind Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe und dem Bereich des Ge­sundheitswesens.

Der Landkreis Uckermark gliedert sich in vier Netzwerkregionen: Angermünde, Prenzlau, Schwedt/Oder und Templin. In allen Regionen treffen sich regelmäßig Netzwerkpartner der Frü­hen Hilfen zum fachlichen Austausch.

Die Aufgaben des Netzwerkes Frühe Hilfen sind insbesondere:

  • weiterer Ausbau der Zusammenarbeit zwi­schen den Akteuren im Bereich des prä­ventiven Kinderschutzes
  • Informationen über Beratungs- und Unterstüt­zungsangebote für Schwangere und junge Familien im Landkreis Ucker­mark
  • Klärung struktureller Fragen der Angebotsgestaltung und -entwicklung

UCKERLINO – Wegweiser für (werdende) Eltern im Landkreis Uckermark

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